INFO ABENDE 2026

Was ist ein Problem Hund?

Ist er Auffällig
- Ist er gefährlich
- Verhalten das Probleme macht
- Strategien im Alltag
- Sicherheit und Selbsschutz
- Genetische Veranlagung
Was kann ich als Halter:inn verändern damit es besser wird.

INFO ABENDE 2025

Genetische Veranlagung
Ursprung des territorialen Verhaltens:

  • Schutz von Ressourcen (Futter, Nachwuchs, Lebensraum).
  • Wach- und Schutzhunde wurden gezielt darauf gezüchtet, Eindringlinge zu melden.
  • Rassebeispiele: Herdenschutzhunde, Schäferhunde, Terrier (territorial gegenüber Artgenossen).

Einfluss der Genetik:

  • Manche Hunde haben von Natur aus eine höhere Reizschwelle, andere reagieren schneller auf Veränderungen im Umfeld.
  • Territorialität ist teils genetisch verankert, aber durch Erziehung, Training und Management beeinflussbar.


Wie „denkt“ ein wachender Hund?

Perspektive des Hundes:

  • „Das ist mein Raum – ich sichere ihn gegen Eindringlinge.“
  • Besucher, Passanten oder Geräusche am Grundstück werden als potenzielle Bedrohung gesehen.
  • Wachhunde „arbeiten“ selbstständig – sie fühlen sich verantwortlich.

Typische Signale:

  • Bellen am Zaun, am Fenster oder bei Geräuschen.
  • Aufmerksame Körperhaltung, fixierender Blick.
  • Erhöhte Wachsamkeit zu bestimmten Tageszeiten oder Situationen.


Das Territorium

Wie definiert der Hund sein Territorium?

  • Haus, Garten, Auto, sogar ein Lieblingsplatz auf der Gassistrecke.
  • Territoriale Reaktionen sind im Kern ein „Erweiterter Ressourcen-Schutz“.

Abgrenzungen:

  • Zaun, Fenster, Haustür verstärken das Gefühl: „Das gehört mir, ich muss es verteidigen.“
  • Häufig wird das Verhalten durch unbeabsichtigte Bestätigung des Halters verstärkt (z. B. Hund darf am Fenster bellen und wird gelobt).


Was kann der Halter ändern?

  • Management:
  • Zugang zu „Wachposten“ (Fenster, Balkon) kontrollieren.
  • Klare Regeln: Nicht jeder Besucher muss „gemeldet“ werden.
  • Ruhe- und Entspannungszonen schaffen.
  • Training:
  • „Ruhiges Melden“ üben (kurzes Bellen → Lob → Ruhe).
  • Alternativverhalten anbieten (z. B. auf die Matte gehen, statt am Zaun zu bellen).
  • Gewöhnung an Geräusche und Reize (Desensibilisierung).
  • Bindung & Führung:
  • Hund soll spüren: Halter entscheidet, nicht er.
  • Selbstsicheres Verhalten des Halters mindert die „Notwendigkeit“ des Hundes, Verantwortung zu übernehmen.
  • Auslastung:
  • Mentale und körperliche Beschäftigung außerhalb des „Wachmodus“ – z. B. Nasenarbeit, Tricktraining, Social Walks.

Vorsorge treffen für deinen Hund 

Wieso Vorsorge wichtig ist: 

  • Emotionale Entlastung im Ernstfall.
  • Vermeidung von Unsicherheit bei Familie/Freunden.
  • Rechtzeitige Klärung von Kosten und Abläufen.

Vorsorgedokument: 

  • Hinterlege Infos über Tierarzt, Lieblingsplatz, besondere Rituale.
  • Entscheide frühzeitig: Kremation, Tierfriedhof oder eigene Beisetzung.


Möglichkeiten der Bestattung 

Tierkörperbeseitigungsanstalt: 

  • Günstigste Option, meist über Tierarzt abgewickelt.
  • Sammelverbrennung ohne Rückgabe der Asche.

Einzeleinäscherung / Kremierung: 

  • Asche kann in einer Urne aufbewahrt oder verstreut werden.
  • Kosten: ca. 150 – 350 € (je nach Gewicht des Hundes).

Tierfriedhof: 

  • Individuelles Grab, teils mit Grabstein möglich.
  • Grabmiete/Jahresgebühr ähnlich wie bei menschlichen Friedhöfen (ab ca. 100 € pro Jahr plus Beisetzungsgebühr).

Bestattung im eigenen Garten (Erdbestattung): 

  • Unter bestimmten Bedingungen erlaubt (siehe unten).


Rechtliche Regelungen – Darf ich meinen Hund im Garten beerdigen? 

Ja, wenn: 

  • Das Grundstück in deinem Eigentum steht (nicht gemietet).
  • Der Hund keine meldepflichtige Krankheit hatte (z. B. Tollwut).
  • Die Grabstelle mind. 50 cm tief ist, damit kein Aasfresser das Tier ausgräbt.
  • Kein Wasserschutzgebiet betroffen ist (erfrage ggf. bei Gemeinde/Umweltamt).

Nein: 

  • Wenn es sich um ein öffentliches Gelände oder fremdes Grundstück handelt.
  • Wenn ein Miet- oder Pachtverhältnis vorliegt und der Eigentümer es nicht erlaubt.


Was kostet mich das? (ca. Richtwerte) 

  • Tierkörperbeseitigung: 20 – 80 € (abhängig von Größe/Gewicht).
  • Kremierung (Einzeleinäscherung): 150 – 350 € + Urne (30 – 150 €).
  • Tierfriedhof: 200 – 600 € (inkl. Grabmiete/Beisetzungsgebühr).
  • Abholung durch Bestattungsunternehmen: 50 – 100 €.
  • Sonderwünsche (Pfotenabdruck, Nasenabdruck, Schmuckurne): ab 50,- nach oben offen.


Was muss ich beachten? 

  • Rechtzeitige Rücksprache mit dem Tierarzt (Einschläferung, Transport).
  • Auswahl eines Tierbestatters vorab kann im Ernstfall sehr entlasten.
  • Dokumentation: Falls Gartenbestattung, Fotos/Notizen zu Grabstelle für Nachweis.
  • Ggf. Testament/Vorsorgevollmacht ergänzen (wer kümmert sich, wenn dir etwas passiert).

Der Herbst und seine Herausforderungen

- Training im Herbst
- Sicher unterwegs
- Gesundheit
- Bindung
- Achtsamkeit
- Mentale Auslastung

INFO ABENDE 2025

Artgerechte Beschäftigung für Hunde im Winter


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